Road Trip mit Camper Van im Schwarzwald

Ich habe zu meinem Geburtstag ein Wochenende im Camper van geschenkt bekommen. Das ist ein extrem cooles Geschenk und total kreativ.

Unsere Route

Der Trip begann am Freitagmorgen, in Ketsch bei Schwetzingen. Der grobe Plan war in den Schwarzwald zu fahren. Gesagt getan. Erst einmal das 6,5 Meter Ungetüm kennen- und fahren lernen. Ich kann nur sagen „King of the Road“, Spaß macht es das Teil zu fahren. Man sitzt wie ein König und schaut auf alles Herab, 110 ist eine gute Reise Geschwindigkeit, man kann und muss mit dem Van nicht rasen.

Soweit so gut auf der Autobahn kein Thema den Van zufahren.

Erstes Etappen Ziel: Karlsruhe… Warum? Weil wir es können und uns gesagt haben das erste Braune Schild an der Autobahn nehmen wir und fahren dorthin…. In unserem Fall Fächerstadt Karlsruhe.

Van

 

Karlsruhe City

Karlsruhe City

In Karlsruhe angekommen ist man als geneigter PWK Fahrer dazu verführt ins Parkhaus zu fahren. Nicht aber wenn man Fast 3 Meter hoch und 6 Meter lang ist. Also ab ins Getümmel und per Smartphone durch Karlsruhe,

erstens es ist Eng

zweites es ist voll

drittens gefühlt überall Baustelle

viertens kein Parkplatz für das Ungetüm

fünftens am Ende der Geduld findet sich dann doch was

Karlsruhe Schlossplatz

Karlsruhe Schlossplatz – Dolce Vita

 

 

 

 

 

 

Am Ar… der Welt, haben wir mit viel winken und Einparkassistent ein Plätzchen gefunden. egal sind ja nicht lauf faul. Einmal durch die Stadt laufen, frühstücken und etwas Homeoffice im Schlosspark, dolce Vita in Reinkultur.

Nach dieser Feuertaufe hatte ich geglaubt das es nicht noch schlimmer geht….

Weit gefehlt, als nächstes etwas Kultur und was fürs Auge,

Triberger Wasserfälle bei Villingen-Schwenningen.

Triberg Wasserfall

Triberg Wasserfall

Wo ist der Van (er ist wirklich drauf)

Selbes Problem Parkplatzsuche…ging hier besser da es schön ausgeschildert war, wo man mit dem Camper parken darf und eine weitere App versucht und siehe da kein Problem. Hier ein paar Bilder, kann ich nur empfehlen dort mal einen Abstecher hin zu machen, wenn man da ist. Schöne Gegend und schöne Plätze. Nach dem Spaziergang wurde es Abend… also wohin soll es gehen zum Essen, Touri Pizza im Ort oder doch was Schickeres. Smartphone raus und gegoogelt, siehe da in der nähe ein tolles Lokal mit sehr guten Bewertungen im Grünen.

Restaurant zum Ochsen in Schönwald

Wer sich mal was gönnen möchte geht zum Ochse nach Schönwald im Schwarzwald, gut zugegeben von zuhause jetzt nicht gerade um die Ecke, aber es lohnt sich. Nach einem sehr guten essen und guten Drinks kam die Frage auf „Wo schlafen Nacht“. Nicht verzagen Smartphone fragen in diesem Falle PARK4NIGHT. Und siehe da ein Plätzchen im Grünen.

Sonnenaufgang – so könnte es morgens immer sein

Gesagt getan und mitten im Grünen genächtigt….das war wohl die tollste Nacht… ein Sternen klarer Himmel, toller Ausblick und ein total toller Sonnenaufgang am nächsten Morgen… in dieser ruhe im grünen und ein Kaffee…. Das Leben ist schön.

Titisee

Danach ging es Frühstück holen und ab nach Titisee ein kleiner Touristenort am gleichnamigen See und morgens total ausgestorben. Mit Brötchen und Kaffee bewaffnet direkt am See frühstücken und kein Mensch weit und breit….

Nach etwas Sightseeing und einem weiteren heiß Getränk stand das nächste Ziel auf dem Plan… Die Wutachschlucht….und die nächste Probe, in Zeiten von Corona, wo jeder im eigenen Land bleibt und die WoMo verkaufszahlen ein Schwindel erregendes Hoch erfahren ist es schwer eine Parkplatz zu finden und ganz besonders mit so einem wie ich finde doch recht stattlichen Model schier unmöglich… Nach dem vierten versuch haben wir entnervt aufgegeben ….

Dieses Ziel werden wir zu einem anderen Zeitpunkt nochmal aufsuchen. Neuer versuch andere Schlucht gleiches Ergebnis…entnervt fuhren wir weiter nach Freiburg, um uns etwas zu entspannen und dort in die Therme zugehen. Der Plan war einfach, Therme dort essen und dort schlafen und am nächsten Tag weiter. Wie das so ist mit Plänen kommt es ersten anderes und zweitens als man denkt. Das Plätzen für den Van war optimal. Essen wäre auch kein Thema gewesen nur das mit der Therme hat nicht hingehauen.

Sonnenuntergang

  • Corona bedingt nur mit Voranmeldung (hatten wir nicht)
  • Corona bedingt nur eine bestimmte Anzahl an Leuten (war erreicht und haben keinen mehr rein gelassen)
  • Corona bedingt keine saune (und das wollten wir unbedingt)

Da hilft alles nichts ein neuer Plan musste her. Die Alternative war schnell gefunden ein schöner Wohnmobil Platz bei Offenburg und der Plan am nächsten Tag nach Baden-Baden zu fahren und dort in die Therme (nach Google war die Sauna offen)

Der Platz war tatsächlich sehr schön leider voll und so haben wir uns kurzerhand auf den Grün Streifen gestellt und direkt mit den Nachbarn angestoßen. Das Essen war in Form eines Thai Lokals auch gesichert und am Ende ergibt alles einen Gin. Frei nach diesem Motto plauderten und tranken wir mit unseren Nachbarn.

Van bei Nacht – unsere erste Nacht im Nirgendwo

Am Sonntagmorgen ging ich pflichtbewusst zum hiesigen Bäcker und erstand dort Ofen frische Brötchen und Kaffee. Nach einem schönen Frühstück ging es weiter nach Baden-Baden…. Hier auch wieder das Problem, Großes Gefährt schmale Straßen und noch engere Kurven. Nach einer halben Stunde und drei Bergen später fanden wir ein lauschiges Plätzchen am Rand des Wohngebietes und wanderten zur Therme. Dort entspannten wir mehrere Stunden gönnten uns noch einen Kaffee und machten uns danach auf den Weg zurück nach Ketsch.

Alle Bilder findet ihr auch nochmal hier

Schreibe einen Kommentar

Deine Email-Adresse wird nicht veröffentlicht.